Akkordeon-Orchester
Rüschlikon, Thalwil, Oberrieden

Berichte und Fotos

Probenweekend Amden   /   10. - 11. September 2005

Das diesjährige Probenweekend hatte einen grossen Vorteil: Man bereute es nicht, den ganzen Tag drin zu bleiben. Als wir uns um 9 Uhr auf dem Chlibiplatz trafen, war es kühl und regnerisch. Schnell die verschiedenen Spieler auf die einzelnen Fahrzeuge aufgeteilt und los ging's. Schon nach kurzer Fahrt mussten wir die Scheibenwischer laufen lassen, wahrlich, dieses Wochenende schien vom Wetter her nicht sehr interessant zu werden. Nach einem Zwischenhalt in der Autobahnraststätte Glarnerland erreichten wir nach kurzer Zeit das Schwendihaus in Amden. Kaum war auch schon alles ausgeladen, erfolgte auch schon der Zimmerbezug, wir hatten die Wahl zischen Zweier- und Viererzimmern. Die Zeit bis zum Mittag wollten wir zum Spielen nutzen, da unser Dirigent Bruno Raiman aber erst am Nachmittag eintreffen würde, mussten wir mit unserem Nachwuchsmusiker Christian Alpiger vorlieb nehmen. Ist natürlich nicht ernst gemeint, selbstverständlich können wir auch von ihm einiges lernen. Kurz nach 12 Uhr war dann auch das Mittagessen bereit. Es schmeckte gut und es gab genug für alle, um nicht zu sagen fast etwas zu viel. Wir waren bereits beim Kaffee, als dann auch Bruno und auch Monika mit Tochter Tanja noch zu uns stiessen. Somit waren wir komplett und einer erfolgreichen Probe stand nichts mehr im Weg. Bis zum Abendessen hatten wir Gelegenheit, einerseits das Programm für das Herbstkonzert zu üben, andererseits konnten wir aber auch eine Auswahl von neuen Stücken treffen, welche wir im nächsten Jahr am Konzert zusammen mit der Harmonie spielen wollen. Unterbrochen von einer Pause verflog der Nachmittag wie nichts und schon bald machte sich wieder der Magen bemerkbar. Doch damit die körperliche Bewegung nicht zu kurz kam, wurde zuerst eine besondere Art von Ping-Pong gespielt. Damit möglichst viele mitspielen konnten, hiess es alle gegen alle im Rundlauf um den Tisch. Dabei schied natürlich einer nach dem anderen aus, bis sich zuletzt noch zwei Spieler gegenüber standen. Wer dann noch fünf Anschläge durchhielt, hatte gewonnen. Diese Art zu spielen ist sehr kurzweilig und abwechslungsreich, ausserdem gab es viel zu lachen.

Nun mussten aber noch die Tische gedeckt werden, das Essen war ja schon bereit. Dem Geräuschpegel nach musste es geschmeckt haben, denn es wurde zwischendurch auf einmal ganz still. Nach dem Essen ging's wieder weiter mit Proben, die vorhandene Zeit wollte schliesslich genutzt sein. Um halb zehn war dann endgültig Schluss für heute und wir stellten unsere Instrumente zur Seite. Natürlich ging dann noch niemand ins Bett, die einen vergnügten sich wieder mit Ping-Pong oder einem Kartenspiel, während andere tiefschürfende Gespräche über die Auswirkung der neuen Lohnausweise auf KMU's führten. Es wurde so eifrig diskutiert, wir hätten einer Sendung der Arena alle Ehre gereicht. Gegen Mitternacht entschloss man sich, nun doch ins Bett zu gehen. Noch kurzer Zeit waren alle unter der Decke oder auch im Schlafsack und nach einigem wenigen Tuscheln kehrte dann schnell die Nachtruhe ein.

Die Nacht war tatsächlich ruhig, doch als Frühaufsteher war ich vor der Zeit wach, stand auf und ging für einige Schritte nach draussen. Eigentlich hätte ich gerne gewusst, wie das Wetter ist, aber bei diesem Nebel.... Um 8 Uhr gab's Frühstück, danach mussten wir bereits die Zimmer räumen, damit diese für die nächste Gruppe bereit gemacht werden konnten. Bis zum Mittag liessen wir wieder die Tasten klappern, dann trafen wir uns im Speisesaal, wo uns Bruno wie auch bereits in den Vorjahren einen feinen Apéro offerierte. Es gab auch kleine Hors-d'Oeuvres, fast zuviel des Guten, denn das anschliessende Mittagessen wollte auch noch Platz haben. Ein kleines Eis rundete das Ganze ab, so dass wir uns zum letzten Mal im Probenraum versammelten. Nach der Hälfte der Zeit machte sich eine kleine Gruppe von 4 Personen auf einen kleinen Rundgang, während die anderen noch etwas weiter probten. Wir hatten Glück, denn kurz zuvor riss der Himmel auf und liess doch ab und zu die Sonne durchscheinen. So konnten wir den einstündigen Ausflug doch noch entsprechend geniessen.

Nach der Rückkehr stellten wir fest, dass die anderen bereits das Meiste zusammen geräumt hatten. Nun hiess es noch die Autos beladen, allen auf Wiedersehen sagen und schon ging es wieder Richtung Thalwil. Und hier zeigte sich ein Vorteil von Amden: Bereits nach 45 Minuten waren wir wieder am Ziel.

Fazit dieses Wochenendes: Viel Proben, vieles gesehen und gelernt, allerdings ist der gemütliche Teil dieses Jahr nach meinem Geschmack etwas zu kurz gekommen. Lassen wir uns überraschen, wie es beim nächsten Mal wird.


Remo Duda
 

  Akkordeon Schweiz

Zürcher Kantonaler Harmonika-Musikverband

Akkordeon Orchester Wädenswil
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